Natur erleben
Unmittelbar an den alten Pfarr- und Obstgarten grenzt ein Feuchtgebiet mit Wasserflächen, Röhrichten, Feuchtgebüschen und artenreichem Feuchtgrünland. Diese eiszeitliche Senke wurde 2016 wiedervernässt. Für eine naturnahe Erhaltung der wertvollen Biotope sorgen Rinder als „vierbeinige Landschaftspfleger“. Ein Rundweg mit Stegen ermöglicht das barrierearme Erleben. Ob Sie dem Konzert der Teichfrösche im Mai lauschen, im Sommer Libellen bei ihrem Nahrungsflug übers Wasser betrachten, an lauen Sommerabenden Fledermäuse über das Wasser huschen sehen, oder sogar mit etwas Glück den schillernden Eisvogel bei seiner Jagd auf kleine Fische entdecken: im Naturerlebnisraum ist immer etwas los.

Das durch Trockensteinmauern und Hecken strukturierte Pfarrhof-Gelände zeichnet durch einen reichen alten Baumbestand aus. Im Obstgarten stehen teils alte hochstämmige Apfel-, Birn- und Quittenbäume. Seit vielen Jahren brüten im Turm der Kirche Turmfalken, und der Waldkauz hat im Dachboden des reetgedeckten Gemeindehauses sein Zuhause gefunden. Ob Grünspecht, Haselmaus oder Laubfrosch: viele besondere und gefährdete Tierarten fühlen sich auf dem Pfarrhof wohl. Auch an die Menschen ist gedacht. Es entstehen viele kleine Nischen und Plätze, die zum Verweilen, zu Ruhe und Einkehr einladen. Die Obstbäume werden im Rahmen der Aktion „Gelbes Band“ zur Ernte freigegeben.

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